VIII. Wehr- und Zivildienstüberwachung

(§ 24 WPflG in Verbindung mit § 48 WPfG, § 23 ZDG) Damit die Bundeswehr schnell auf Personalersatz zurückgreifen kann, unterliegen Wehrpflichtige im Spannungs- und Verteidigungsfall ab ihrem 18. Geburtstag der Wehrüberwachung. Sie endet dann bei Ungedienten oder aus der Bundeswehr als Mannschaftssoldaten Entlassenen erst in dem Jahr, in dem sie 32 Jahre alt werden. Auch anerkannte Kriegsdienstverweigerer unterliegen der Überwachung (Zivildienstüberwachung).

(§ 24 Abs. 5 und 7 WPflG, § 23 ZDG) Personen, die der Wehr- bzw. Zivildienstüberwachung unterliegen, sind verpflichtet,

  • einen Wohnungswechsel innerhalb von 48 Stunden der Wehrersatzbehörde zu melden,
  • Vorsorge zu treffen, dass Mitteilungen der Wehrersatzbehörde sie unverzüglich erreichen,
  • sich auf Aufforderung der zuständigen Wehrersatzbehörde persönlich zu melden,
  • soweit sie in der Bundeswehr gedient haben, sich zur Verhütung übertragbarer Krankheiten impfen zu lassen,
  • sich auf Verlangen der zuständigen Wehrersatzbehörde einer erstmaligen und/oder weiteren Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen,
  • berufliche Änderungen, Berufs- und Schulabschlüsse sowie "weitergehende berufliche Qualifikationen" zu melden, sowie
  • Erkrankungen und Verletzungen zu melden, wenn der "Überwachte" oder sein Arzt/seine Ärztin annimmt, dass er deshalb für mindestens sechs Monate dienstunfähig ist. Bereits gemusterte Wehrpflichtige müssen zusätzlich Tatsachen melden, die zu einer Veränderung der festgestellten Tauglichkeit führen können.

Wehrpflichtinfos

von A bis Z

Die Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung e.V. hat sich zum
31. Januar 2015 aufgelöst.

 

Letzte Aktualisierung:
Dezember 2014.

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