Ungebunden, kritisch, undogmatisch

Die Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung setzt sich kritisch mit der Bundeswehr, deutscher Sicherheitspolitik und militärischer Konflikt"lösung" auseinander.

Unsere Arbeit ist aus der Auseinandersetzung mit der Wehrpflicht entstanden. Als wir uns 1990 unter dem Namen "Mit uns gegen die Wehrpflicht" gründeten, standen Antirekrutierungsarbeit, Betroffenenhilfe und -selbsthilfe sowie politische Lobbyarbeit für die Abschaffung der Wehrpflicht im Vordergrund. Aus der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Bundeswehr, dem Militär generell und der Militärpolitik entstand unser heutiger Arbeitsschwerpunkt, die politische Bildung.

Politische Bildung heißt für uns nicht Meinungsmache. Seit Ende 2009 bieten wir mit der Informationsplattform Bundeswehr-Monitoring Fakten und Quellen zur Bundeswehr an. Sie ist eine einzigartige Basis für Information und Analyse - für politische Berichterstattung, für politische Meinungsbildung. Wir verbinden die Frage des Kriegsdienstes mit Fragen von Friedens- und Sicherheitspolitik. Wer daran denkt, bei der Bundeswehr zu dienen, braucht Informationen, zu welchen Bedingungen Soldaten dienen und für welche Ziele sie es tun. Und wer den Dienst bei der Bundeswehr verlassen möchte, benötigt fundierte Informationen ebenso wie fachkundige Unterstützung.

Wir verstehen uns als Teil eines gesamtgesellschaftlichen Prozesses zur Überwindung von Militär und militärischem Handeln.

Förderung der Bildung
in den Bereichen
Frieden, Abrüstung, Völkerverständigung, friedliche und gerechte internationale Zusammenarbeit

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