Der 20. Juli, die Wehrmacht und die Bundeswehr

POSITIONENPAPIER 1 (August 2006)
Ulrike Gramann

Inhalt Woran wir uns erinnern (wollen), ist nicht beliebig, sondern hängt mit politischen Haltungen und Entscheidungen zusammen. Erinnerungs- und Gedenkpolitik transportiert Inhalte, die geeignet sind, zu aktuellen politischen Themen eine kritische oder affirmative Haltung hervorzurufen. Das Positionenpapier verdeutlicht unsere politische Position zur Bedeutung des 20. Juli für die Bundeswehr und die offizielle Bundesrepublik. Es setzt sich damit auseinander, warum die Bundeswehr sich in ihrer Traditionspflege genau auf diese Vertreter des Widerstands gegen den NS-Staat bezieht und dabei die zahlreichen anderen Widerstandsgruppen, beispielsweise den sozialdemokratisch, kommunistisch oder christlich motivierten Widerstand, unberücksichtigt lässt. Was macht die "Männer des 20. Juli" so geeignet als Helden der Bundeswehrztradition? Warum werden Deserteure, "Wehrkraftzersetzer" und "Kriegsverräter" weitgehend ausgeblendet?

 Der 20. Juli, die Wehrmacht und die Bundeswehr

Biographien wichtiger Akteure des Putschversuchs vom 20. Juli 1944 wurden 2004, als das Attentat sich zum 60. Mal jährte, für die Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär erarbeitet. Biographien - Literaturangaben - Zeittafel.

Publikationen zu militärkritischen, friedenspolitischen und wehrpflichtrelevanten Themen

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